Landschaft
Neben der jagdlichen und forstlichen Nutzung der Landschaft wurde vielerorts Kalk abgebaut. Die Ruinen der sogenannten Kalkbrennereien finden sich auch heute noch als Relikte dieser Zeit im Naturpark Sierningtal. Neben Kalk wurde auch Pech gewonnen. Pecher-Museen und die letzten Pecher zeugen von dem enormen Wirtschaftszweig dieser Epochen. Zahlreiche Steinmauerrelikte und Flurnamen zeugen noch von einer Epoche in der an den Hängen des Naturparks Wein angebaut wurde. Heute umringen vorwiegend Streuobstwiesen den Gösing und die Flatzer Wand.
Verein Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand
Mit Verordnung der NÖ Landesregierung vom 10. Jänner 1978 wurde das Landschaftsschutzgebiet
Sierningtal zum Naturpark erklärt, um als Erhaltens- und Schützenswert zu gelten.
1975 Errichtung der Informationshütte, Sanitäranlagen und Spielplatz im Naturparkzentrum Sieding
1978 Errichtung des Kleintiergeheges
1980 Errichtung des Zierteiches „Ententeich“
1981 Zubau zur Informationshütte im Naturparkzentrum Sieding
1986 Errichtung des Naturlehrpfades Sieding
1993 Eröffnung des Flatzer Höhlen- und Naturlehrpfades (Hans Gruber, Naturfreunde Neunkirchen)
2014 Generalsanierung der Informationshütte in Sieding (Dacheindeckung), Errichtung barrierefreier WC-Anlagen
2016 Verpachtung der Schutzhütte an die Bergsteigergilde D´Steinfelder und damit Sicherung der Bewirtung von Gästen an den Wochenenden
2016 Errichtung von Übersichtstafeln an den Einstiegstellen zum Naturpark, Errichtung von 4 Aussichtspunkten mit Panoramatafeln
2017 Produktion einer Wanderkarte freytag&berndt
2019/2020 Leitbilderstellung 2020-2025
2021 Einrichten der erste „Vertikalen Schutzzone“ in den Flatzer Wänden
2021/2022 Renaturierung der Stixensteiner Schloßteiche / „Schlangenteiche“
2023 Volksschule St. Lorenzen wird „Naturparkschule“
2024 Anbringen diverser Schau- und Informationstafeln
2025 Installation einer Geschäftsführung und Büro Struktur und Evaluierung des Leitbildes
2026 Kooperation mit der Tourismusregion Wiener Alpen, Neuauflage der f&b Wanderkarte